Mit zunehmender Dauer des Bestehens einer Website steigen die Größe und der Umfang stark an. Genauer bedeutet dies, dass Webseiten im Allgemeinen und Blogs im Speziellen über die Zeit hinweg immer mehr Artikel ansammeln. Ab einem gewissen Zeitpunkt verliert auch der ambitionierteste Leser den Überblick und ist auf die Blog interne Suche angewiesen – möchte man meinen.
Ich war einmal so frei und habe mich der Thematik des heutigen Webmasterfridays angenommen. Darin geht es um die interne Suche als Faktor der Usability für einen Blog. Oder besser um die Relevanz der Suche und darum, ob sie einen Mehrwert für Websitebetreiber auf der einen und den Lesern auf der anderen Seite bietet.
In diesem Zusammenhang möchte ich vorab auf die Meinungen anderer Blogger verweisen, die ebenfalls am Webmasterfriday teilgenommen haben. Ich möchte mit diesem Post lediglich meine Gedanken zu diesem Thema beisteuern. Die Ideen für die nachfolgenden Ausführungen kamen mir beim Lesen dieser Beiträge:
- Usability im Blog: Die Suchfunktion effektiv nutzen! | Selbstaendig-online-verdienen.de
- Die interne Suche | Nachsitzen.org
- Interne Blogsuche | Weblog-abc.de
Nutzen der internen Suche
Der (gewöhnliche) Blog-Leser
Der Checker – Leser, Blogger und Webaddict
Der Gestresste
Der Schreiberling
Monetarisierung der Suche oder interne Blankobox?
Wie aus meiner Kategorisierung hervorgeht, stammen die Mehrheit der Suchanfragen von solchen Lesern, die um Informationen bemüht sind. Sie sammeln Erkenntnisse ebenso, wie sie auf der Suche nach neuen Lichtblitzen und Erleuchtungen sind. Nun kann man als Blogbetreiber oder generell als Webmaster (mit Hilfe von Plugins) die Suchfunktion um Googleeinträge erweitern, über die man darüberhinaus noch Geld verdienen kann. Doch der wissbegierige Leser möchte nicht über die Suche weg vom Blog getragen werden. Womöglich werden ihm Searchresults angezeigt, die ihn dazu veranlassen seine Suche vorerst zu beenden.
Als engagierter Betreiber einer Website versucht man einen Leser möglichst lang an seine Seite zu binden. Dies kann man durch hochwertige Inhalte und hilfreiche, vertrauenswürdige Links bezwecken. Das Ergebnis wird sein, dass der Leser wiederkommt.
Nimmt man ihm jedoch diesen Anreiz durch profane Googlesuchergebnisse aus der Blog internen Suche, dann verschenkt man an dieser Stelle viel Potenzial. Somit sehe ich die Searchbox als einen Bereich an, der weitab der Idee von Affiliate Marketing sein sollte. Es gibt genügend andere Möglichkeiten Geld mit dem Blog zu verdienen.
Schlussendlich denke ich, dass die Searchbox in jedem Fall auf einem Blog vertreten sein muss. Die Suchen lassen Rückschlüsse über das Surfverhalten und die Interessen der Leser zu. Warum sollte man nicht den einfachen Weg gehen und den Lesern mehr Beachtung schenken, als anschließend 30€ im Monat mehr auszugeben, weil man ein weiteren Analysetool haben muss um Erkenntnisse darüber gewinnen zu können, wer welchen Artikel gelesen hat. Wer wann abgesprungen ist und welche Keywords am beliebtesten sind. Ich sage nur: Augen auf und Los!
In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen und angenehmen Start ins Wochenende.
Patrick
loading...
loading...






Add One