Auf einem Blog mogeln sich immer wieder einige Spamkommentare durch. Auf dieses Prinzip setzt man beim Spammen. Von 10.000 verschickten Mails erhofft man sich eine Quote von vielleicht einem Prozent. Auf diese Weise hätte man 100 Links erhascht.
Spammails sind und bleiben auch weiterhin ein beliebtes Mittel für den Linkaufbau. Merkwürdig wird es, wenn sich dahinter eine Agentur – nennen wir es Scheinagentur – verbürgt, die wie ich vor einigen Minuten gesehen habe einen sehr schönen Kommentar auf diesem Blog hinterlassen hat:
Ein kurzer Blick auf die mitgelieferte Domain überrascht dann ein wenig. Vielleicht nicht gerade auf den Ersten, dann aber beim zweiten Hinsehen. Das Agenturen für Suchmaschinenoptimierung auch dunkle Wege beschreiten ist nichts neues. Ebenso weiß man um die schwarzen Schafe in allen Branchen.
Aufschlussreich war dann ein Klick auf einen der hier so schön rot gekennzeichneten NoFollow-”Read More”-Links. Das Ergebnis zeigt, warum man hier bewusst einen NoFollow-Befehl gesetzt hat. Interessiert man sich beispielsweise für den Service Linkbuilding, wird man auf eine Landingpage weitergeleitet, auf der man seine Liebe testen kann. Hat nicht wirklich viel mit dem Service der Suchmaschinenoptimierung zu tun.
Das ist nun nichts neues. Schließlich wird in sämtlichen Podcasts oder Interviews über diese Form des Linkaufbaus geredet. Jedoch habe ich in meinem Spamkommentaren noch keinen gehabt, der von einer solchen Seite kommt. Zu mindestens ist es mir bisher nicht aufgefallen.
Die Frage die sich mir in Bezug auf diese Form des Linkbuildings stellt ist die, wie viel Trust steckt letztlich in der beworbenen Website?
Nehmen wir an ein solcher Link gelangt durch das Raster und erscheint als Kommentar auf einer Website mit einer guten Reputation. Muss ich als interessierter und aufgeschlossener Besucher, sofern ich auf einen solchen Link klicke und zur beworbenen Seite gelange, aufpassen wenn ich beispielsweise ein Produkt in den Warenkorb lege und dort shoppen möchte?
Das wäre dann wohl die Frage der Woche. Würde mich sehr interessieren, was ihr davon denkt.
Cheers, euer Seojunky
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Hallo Patrick,
ich habe ja im Laufe der Jahre schon einige Spamkommentare gesehen, aber von einer SEO-Agentur ist mir in den 5 Lebensjahren meines Blogs noch keiner über den weg gelaufen!
Ich kümmere mich zwar auf TmoWizard’s Castle herzlich wenig um die Suchmaschinenoptimierung und habe mich mit diesem Thema auch nicht wirklich befasst. Jedoch denke ich mir, daß solche Links schon irgendwie relevant sein können.
Ob sich solch ein Kommentar jedoch auf dem eigenen Blog positiv auswirkt möchte ich dann allerdings doch schwer bezweifeln.
Was deine Frage betrifft: Ich glaube schon, daß man mit solchen Links doch eher vorsichtig sein sollte. Das ist in meinen Augen doch eine eher unseriöse Sache, die ich selbst nicht unterstützen würde.
Dazu muß ich allerdings auch sagen, daß auf meinem Blog fremdsprachige Kommentare sowieso blockiert werden. Meine Hungerburg ist nun mal in deutsch, also erwarte ich auch deutsche Kommentare! Wer einen Artikel lesen kann soll gefälligst auch in der dort verwendeten Sprache antworten, alles andere ist eindeutig als Spam zu betiteln.
Wenn man dann wie in deinem Beispiel auch noch über einen nofollow-Link auf eine andere Seite kommt, die mit dem eigentlichen Thema rein gar nichts zu tun hat finde ich das eine ziemlich üble Machenschaft! Das ist irgendwie sehr unglaubwürdig.
Grüße aus den dunklen Tiefen von TmoWizard’s Castle
Mike, TmoWizard
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Bin durch Mike auf Dein Beitrag hier gestossen. Du schreibst: “Von 10.000 verschickten Mails erhofft man sich eine Quote von vielleicht einem Prozent. Auf diese Weise hätte man 100 Links erhascht.”
Wieso *Mails*? Ich denke es geht um Kommentare und Unterbringung von Linktexten in kommerziell hoch bezahlten Bereichen. Habe ich irgendetwas missverstanden?
Auf meiner Website habe ich auch Pferdefans als Besucher, die noch nicht 18 sind. Wenn Kommentare mit fragwürdigen Inhalten (Pornobranche & Co) länger stehen bleiben würden, gäbe es sicherlich früher oder später Ärger und das zu Recht. Auch wenn Du ein Seo-Junky bist, it’s not all about Seo…;-)
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@KattyL
Ja, da hast Du wohl einen kleinen inhaltlichen Fehler entdeckt. Die Rede ist in diesem Beitrag selbstverständlich von Spamkommentaren. Werde das direkt ausbessern. Danke für den Hinweis.
Das ist natürlich richtig. It’s not all about Seo. Die Frage ist nur, aus welche Sichtweise heraus, stellt man diese Behauptung auf. Für den Blogger, der einfach nur über ein ausgewähltes Thema schreiben möchte, ist (normalerweise) mehr daran interessiert seine Inhalte zu teilen als sie zu monetarisieren.
Sollte das jedoch nicht der Fall sein, wird man stets versuchen durch bestimmte Maßnahmen mehr Besucher auf eine Seite zu locken. Diese fasse ich allesamt unter der Kategorie SEO zusammen.
Ich habe auch Webprojekte, bei denen es mir herzlich egal ist, wo sie in den SERPs stehen und wie viele Besucher monatlich auf die Inhalte zugegriffen haben. Es kommt meines Erachtens nach immer auf das Projekt und das dahinterstehende Ziel an.
Liebe Grüße
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